© Zum schwarzen Kameel
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ZUM SCHWARZEN KAMEEL

Bognergasse 5
A-1010 Wien

Tel:+43 1 / 533 81 25
email: info@kameel.at

Über uns

Seit 1618 besteht das Kameel am selben Ort im Zentrum von Wien und es hat sehr viel zu erzählen.

Was uns die Geschichte unseres Hauses aber immer wieder aufs Neue erzählt sind die Lebensgeschichten jener Menschen, die hier ein und ausgehen. Und mit jedem Besuch werden Sie selbst Teil des Kreislaufes des regen Treibens in der Bognergasse.

Unsere Geschichte

Im Jahr 1618 erwarb Johan Baptist Cameel das schon damals traditionsreiche Haus in der Bognergasse 5 in der Wiener Innenstadt, errichtete eine Gewürzkrämerei und nannte das Geschäft in Anspielung auf seinen Nachnamen „Zum Schwarzen Kameel“. Zwei Jahrhunderte später übernahm ein gewisser Joseph Stiebitz das Reich der edlen Weine und duftenden Spezereien, erweiterte den Laden zu einer erlesenen Feinkosthandlung und avancierte 1825 zum Hoflieferanten. Immer schon war das Etablissement ein Magnet für ein Publikum aus allen Schichten. Junge Adelige und reiche Kaufleute entflohen hier der steifen Etikette und nippten an ihrem Glas neben den Stehachterl trinkenden Fiakerkutschern und tratschenden Dienstboten. Der Maler Georg Ferdinand Waldmüller griff erst zum Wein und dann zum Skizzenblock, Friedrich August Kanne zog sich zum Komponieren und Dichten in den ersten Stock zurück, und ein gewisser Ludwig van Beethoven frönte hier seinen leiblichen Genüssen. Und noch heute macht die niedrigschwellige Offenheit einen wesentlichen Teil des Charmes aus: Hier stehen Spitzenmanager und Bühnenstars neben Arbeitern aus der Vorstadt, Sakko und Krawatte neben Jeans und T-Shirt, ohne Dünkel. In all dieser facettenreichen Inszenierung herrscht eine pulsierende, einzigartige Atmosphäre, deshalb ist undbleibt das SCHWARZE KAMEEL ein Hort für all die guten Dinge, die das Leben in stilvoller Art und Weise zu bieten hat. Als im Jahr 1901 an diesem Standort ein neues Haus gebaut wurde, erhielt es sein bis dato edles Jugendstil-Interieur. Heute hat sich die geschichtsträchtige Labstelle zu einer kulinarischen Institution hochgeschwungen. Mit dem Gespür für das, was die Gäste wirklich wollen, entstand unter der Ägide der letzten beiden Generationen der Familie Friese ein wahrer Mikrokosmos des Genusses, der wienerischer nicht sein könnte: von der Feinkosthandlung über die legendäre Sandwich-Vitrine bis zur Weinbar, dem Bistro und dem Restaurant Beletage.