Schloss Hof: Wo Barock lebendig wird
Österreichs größte Landschlossanlage liegt im südlichsten Teil des Weinviertels. Sie vereint ein herrschaftliches Barockschloss mit prunkvollen Räumlichkeiten, einen kunstvollen Barockgarten und einen Gutshof mit Themengärten sowie rund 240 Tieren auf mehr als 70 Hektar Fläche.
1725 erwarb Prinz Eugen von Savoyen ein vierflügeliges Kastell aus dem 17. Jahrhundert und ließ es zu einer großartigen Schlossanlage ausbauen. Damals entstand das beeindruckende Ensemble von Schloss, Garten und Gutshofanlage, das auch heute noch zu erleben ist. Dreißig Jahre später – 1755 – übernahm Maria Theresia den Landsitz. Nach dem Ende der Habsburgermonarchie ging der Besitz in das Eigentum der Republik Österreich über.
2002 begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten der beiden Schlösser Hof und Niederweiden. Seit 2015 sind die beiden Schlösser Teil der Schloß Schönbrunn.
Über Jahrhunderte hinweg und bis heute ist Schloss Hof ein Ort der Begegnung, des Erlebens und des Wandels. Diese besondere Verbindung aus Geschichte, Natur, zeitgemäßer Kulturvermittlung und saisonalen Veranstaltungen prägt das Ensemble bis heute und begeisterte im Rekordjahr 2025 mehr als 300.000 Besucher:innen. Der jährliche Oster- und Weihnachtsmarkt sind Besuchermagnete und bieten ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen.
Die Schönbrunn Group verwaltet im Auftrag der Republik Österreich mit Schloss Schönbrunn, dem Möbelmuseum Wien, dem Sisi Museum in der Wiener Hofburg sowie Schloss Hof die wichtigsten Attraktionen des imperialen Erbes Österreichs. Auftrag der Schönbrunn Group ist es, durch schonende und kundInnenfreundliche Nutzung die Mittel zur Erhaltung und Restaurierung der historischen Denkmäler selbst zu erwirtschaften. Die größtmögliche Schonung der historischen Substanz steht dabei im Mittelpunkt. Bei der Erschließung für Kultur-, Tourismus- und Freizeitangebote achtet die Schönbrunn Group auf die möglichst sanfte Integration moderner touristischer Infrastrukturen.